13. A. Frage: Moin, Könnte mir jemand Auskunft darüber geben ob die Niststammmaße ca. 1,10 m. innen 0,26 m. Einflug 0,10cm für Pennantsittiche ausreichen würden da ich solch einen erwerben könnte?
13. B. Frage: Die Nistkästen einfach nur einfache gepresste Hobelspäne getan bei den Sittichen und hatte schlechte Zuchterfolge. Andere Zuchtfreunde sagten und meinten der eine mischt mit Torf oder Sand einer gibt Katzenstreu mit dazu auch Maisgranulat , Strohpellets, Rindenmulch und andere Kleintierstreu sollen besser sein wie Hobelspäne (sonst habe ich frische Sägespäne genommen steht nicht mehr zur Verführung). Hobelspäne nicht so ideal, benutze besser Buchenholzgranulat das saugt am besten, ich benutzte bei meinen Rosellas Heu, sie lieben es, ist aber ne "Drecks Arbeit" zum Reinigen!! Frage welche Erfahrungen haben andere Zuchtfreunde oder ist die frage zu dumm?
13. C. Andere Frage gleiche Antwort: Ich möchte in meinen neuen Aussenvolieren, Rosellasittiche züchten muss ich in den Brutkästen Leitern anbringen und was nehme ich am besten als Einstreu? 13. D Andere Frage gleiche Antwort: Sehr geehrter Zuchtfreund ,
da ich zum ersten mal Rosellas im Frühjahr zur Zucht ansetzen möchte, hätte ich diesbezüglich zu dem Nistkasten eine Frage. Was für ein Nistkasten ist für die Rosellas zu empfehlen. Größe, Hoch- oder Querformat, Größe des Einflugloches. Gibt´s diesbezüglich eine Adresse wo man sich diese kaufen kann.
Für Tipps wäre ich sehr Dankbar.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen.
Antwort 1: Hallo, meiner Ansicht nach ist Ihr Niststamm zu groß, empfehlen würde ich Innendurchmesser 22-24 cm und eine Höhe von 55 - 70 cm, denn wen der Nistkasten zu groß und es kalt ist und die Henne von den Jungen bzw. von den Eiern geht, kühlen diese schneller aus. Bei einem Zuchtkollegen hat ein Stanleysittichpaar auch in so einem großen Nistkasten gebrütet, da ist es gut gegangen. Wenn der Niststamm zu groß ist die Gefahr das Jungen bei kalten Tagen aus kühlen weil die Hennen manchmal nicht lange hudern.
Antwort 2: Hallo, Ihre schlechten Zuchterfolge haben sicher nichts mit den Hobelspänen zu tun, wenn Ihnen die Späne zu trocken sind können Sie, die mit einer Blumenspritze und Lauwarmen Wasser ansprühen, haben die Elterntiere haben evtl. Feuchtigkeitsdefizite durchs nicht Baden, denn in der Regel regelt dass die Henne selbst nach ausgeblichen Baden dann rasch wieder in den Kasten zurück. Beim Bau oder Kauf der Nistkästen ist darauf zu achten, dass eine einfache Kontrolle und Reinigung möglich ist. Hierzu ist es erforderlich, dass der Nistkasten einen abnehmbaren Deckel und eine Kontrollklappe oder eine über Scharniere zu öffnende Rück- bzw. Seitenwand hat. In der oberen Hälfte des Nistkastens müssen Löcher zur Luftzirkulation vorgesehen werden.
Die Nistkästen sollen möglichst aus gewachsenem Holz (Tanne, Fichte, Kiefer, Lerche, Birke oder Buche) hergestellt sein. Sperrholz eignet sich bedingt zum Bau von Nistkästen, da er weniger atmungsaktiv ist als gewachsenes Holz.
Von der Verwendung von Spanplatten möchte ich abraten, da es durch die Ausscheidungen der Jungtiere zu Feuchtigkeit im Nistkasten kommen kann und somit möglicherweise Leime, welche als Bindemittel in den Spanplatten vorhanden sind, angelöst werden. So könnten sich Gase bilden, die für die Jung- und Altvögel schädlich sind.
Man kann auch ausgehöhlte Baumstämme mit 20 - 26 cm Innendurchmesser und 45-70 cm Tiefe verwenden je nach große der Vogelart. Stanleysittich 20 cm, Höhe 40cm; Prachtrosellas oder Blauwangenrosellas 22 -24 cm, Höhe 45 – 60 cm; Pennantsittich, Adelaidesittich oder Gelbbauchsittich 24 cm, Höhe 55 – 70 cm; Barnardsittich oder Cloncurrysittich 23 – 24 cm, Höhe 55 – 70 cm; Bauersringsittich 24 - 25 cm, Höhe 60 – 70 cm; Kragensittich 25 – 26 cm, Höhe 60 – 70 cm.
Bei ausgehöhlten Baumstämmen sollte man darauf achten von welcher Holzart der Stamm ist wir haben Birke, Buche oder Tanne verwendet. Denn Pappel und Erle die Schimmeln sehr schnell von innen. Bei Pappel, Erlen und Tannenholz sind die Rinden sehr grob und bilden sehr schönen unter Schlupf für Milben, Motten usw.
Auch mit Einflugloch von 7-8 cm Durchmesser beim Kragensittich 9cm, darunter befindet sich eine etwa 10 cm lange Anflugstange. Diese ist nicht unbedingt nötig, erleichtert den Vögeln aber später das Füttern der Jungen von außen auch von Innen sollte eine Kletterhilfe sein.
Ich verwende bei meinen Plattschweifsittiche rechteckige Nistkästen aus Naturholz Lerche (Außenmaße Breite 28 cm, Tiefe 24 cm, Höhe 65 cm; Innenmaße Breite 24 cm, Tiefe 20 cm, Höhe 61 cm, Einflugloch 8 cm). Auch an meinen Kästen sind Anflugstangen.
In tieferen Kästen brüten die Hennen lieber und fühlen sicherer als bei Flachen Nistkästen. Ich mache es so, dass ich einen schmalen Streifen vom Draht (punktgeschweißtes Viereckgeflecht) an die Nistkastenseitenwand nagele ohne Scharfe kannten, denn die Kastenwände sind meist so glatt, dass die Jungen wahrscheinlich Probleme beim hoch krabbeln kriegen bei Naturstämmen. Mann kann auch kleine Holzleisten quer aufnageln, aber meistens sind die schnell abgenagt, und dann stehen die Nägel frei raus.
Die Nistmulden sind bei mir auswechselbar. Den Boden des Nistkastens fülle ich mit Hobelspänen/Hamsterstreu, Tanneneinstreu oder Buchenholzgranulat aber kein grobes auf, weil es so einfach sauber zu halten ist und meine Vögel sie sehr gut annehmen. Außerdem nehmen sie gut die Feuchtigkeit des Kotes auf, wodurch die Füße und Ringe der Jungtiere sauber bleiben. Hier ist es wichtig, dass die Hobelspänen/Hamsterstreu oder Buchenholzgranulat frei von Rückständen (Leime, Beizen etc.) und Verunreinigungen (z.B. Pilze) sind. Bei verpilzten Holzspänen kann es durch die Nestwärme und Feuchtigkeit zu großen Verlusten durch Mykosen führen kann. In manchen Zuchtberichten verwenden die Züchter Sägemehl, Maisgranulat, Strohpellets usw. dieses ist jedoch fein, staubig, und kann sich somit in den Augen und Atemwegen der Jungen festsetzen und zu Entzündungen führen. Der Luftfeuchtigkeit im Niststamm muss in der Regel nicht allzu große Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn die Zuchthennen regeln das selber über das tägliche Baden deshalb sollten sie immer eine flache Wasserschale zur Verfügung haben.
Nistkasten / Niststamm Einlage bei Papageien
Bei Papageien kann man die selben Einlagen nehmen. Die Nistmulden müssen aus Hartholz sein. Auch bei Naturstämmen verwenden wir Hobelspänne als Einstreu.
z.B. Agaporniden und Rosa Kakadus brauchen Weidenzweige und bauen ihre Nester selber.
Naturholz Nistkasten
Vorderansicht Seitenansicht mit Nistkastenklappe und Kunststoff Nistmulde + Einstreu



Holz Nistmulde

Rückseite Seitenansicht



Holznistmulde Kunststoffmulde

Prachtrosella Zuchthenne mit dem ersten Jungvogel Prachtrosella ZH 3 mit Jungvögel
Stanleysittich ZH mit Jungvögel im Speerholzkasten



Pennantsittich Henne mit JV Blasskopfsittiche Sperrholznistkasten
Im Naturstamm


Adelaidesittiche Henne mit Jungvögel / Nistkasten aus Spannplatten finde ich als Ungeeignet
Nistkasten aus Sperrholzkasten (Schräg) und Naturstamm für Kragensittiche Bild rechts


Niststämme Nistkästen


Quelle: www.duevels-vogelcenter.de
Nistkästen Nistmulde, Leider musste ich die Erfahrung machen, Niststämme
das die meisten Kästen aus Zooshop oder
Zoohandlungen von schlechter Qualität sind
Nistkastenboden aus Spannplatten mit Nistmulden durch Ausfressung
sehr dünn bei Aufhängung Kälte von unten und dazu der Kleber.
Die Wanddung des Nistkastens nur ist ca. 10 mm kein Naturholz.

Quelle: www.Nuturstammnisthoehlen.de
Nistkästen und Transportkästen

Ablauf-Nistkasten für Princess of Wales-Sittiche Baubeschreibung in Bildern
http://www.diewahls.com/voegel/kasten.htm
13 E. Frage: Hallo,
ich bin auf der Suche nach Kunststoffnistkästen und Nistmulden mit Thermoboden für Wellensittiche. Kann mir da jemand von euch Adressen geben, hab leider über Google nichts gefunden.
Bin für jegliche Art von Hilfe sehr dankbar!!!
Antwort: Hallo Manuela,
Kunststoffnistkästen gib es beim Vogelparadies Schüsler.
http://www.vogelparadies-schuesler.de/prod03.htm#Nistkästen
http://www.bednarz-kunststoffe.de Sehr gute Qualität und preiswert.
Hallo, das gewünschte Produkt in 1a Qualität bekommen Sie nur bei,
http://www.vogelparadiesweindl.de
13. F. Frage: Höhe des Einsteus?
Hallo zusammen!
Habe mir diesen Februar zwei Rosellapärchen gekauft, wobei das eine vor einer Woche mit dem Brüten angefangen hat. Der Züchter von dem ich sie habe, füttert z.B. kein Eifutter usw. sondern nur das ganz normale Körnerfutter zur Jungenaufzucht, reicht das wirklich zu einer problemlosen Aufzucht?
Was mir noch aufgefallen ist, ist dass in er in seinen Brutkästen keine Nistmulden drin hat sondern einfach so 8cm hoch Sägespäne gestreut hat, habe es zwar jetzt auch so gemacht, habe aber dennoch die Befürchtung, dass die Eier in der hohen Sägespäne "versinken". Der Züchter meint zwar,
dass er es schon immer so macht, habe aber trotzdem meine Bedenken....
Antwort:1 Hallo,
kuck mal unter http://www.az-agz-igplattschweifsittiche.de/Prachtrosella.htm
Da steht so einiges wie es bei unseren Rosellas ist... Und 8 cm Späne ist viel zu viel...
Antwort:2 Hallo!
Danke für die Infos, na ja ob es jetzt 4cm oder 10cm sind ist im Prinzip doch eigentlich auch egal, weil wenn die Eier versinken würden, würden sie es ja auch bei 4cm komplett, oder lieg ich falsch!? Er hatte auf jeden Fall mit diesem Pärchen 7 Jungen bei einer Brut letztes Jahr, die ich auch gesehen habe, also keine Spinnerei von ihm, dann kann es doch soooo falsch nicht sein, auch wenn mich es selber ja wundert....
Antwort: 3 Ich möchte nicht da mit sagen was andre Züchter machen, dass es falsch ist.
Ich würde es nicht machen, mir wer die Gefahr zu groß das Vögel ihre Eier vergraben weil wir Hobelspänne verwenden.
13. G. Frage: Nistkästen aus welchen Material?
Hieraus möchte ich mir Nistkisten bauen. Da diese OSB-Platten aus groben Holzspänne bestehen die verleimt werden ist mir nicht ganz klar ob sie als Nistkästen überhaupt zu gebrauchen sind. Ist es vielleicht schädlich wenn meine Großsittiche daran knabbern. Hat jemand Erfahrung mit solchen Kästen.
Die Antworten:
1. Meine Nistkästen sind zwar nicht aus den OSB-Platten, aber meine gesamten Schutzhauswände.
Trotzdem würde ich sie nicht für Nistkästen nehmen, denn die sollten ein "gutes Klima" ermöglichen und "atmen" können. Da hätte ich mit den verleimten Platten meine Bedenken.
2. Der Leim mit dem OSB-Platten hergestellt werden, ist der gleiche den man auch bei Sperrholz und Tischlerplatten verwendet. daraus werden bekanntlich herkömmliche Nistkästen mit Spannplattenboden gefertigt. Man kann viele sachen bauen,
aber Vorsicht bei Nistkästen, OSB nimmt Wasser auf und schimmelt schneller.
Je nach Größe der Großsittiche bzw. Großsittich Art kann dass Nagebedürfniss sein.
3. Hallo, verleimte Platten sollte man nicht für Nistkästen benutzen, da darin keine vernünftige Luftzirkulation ist. Die Feuchtigkeit kann nicht entweichen!
4. Hallo, benutze unteranderem Sperrholz zum Nistkastenbau und habe damit keine Probleme wie z. B. Stau von Luftfeuchtigkeit Allerdings bohre ich in 30mm abstand, 5mm Bohrungen (größere Wellensittichkästen), so das eine Luftzirkulation besteht.
5. Hallo Thomas, ich verwende bei den Grassittichen grobe Hobelspäne von Nadelbäumen (mehr Harz). Ich würde dir aber empfehlen, anstatt der Sperrholznistkästen Nistkästen aus Naturbrettern zu nehmen, da diese die Feuchtigkeit besser aufnehmen und auch zum Teil nach außen transportieren können.
6. Ich habe meine Nistkästen immer selbst gebaut für die Außenvoliere. Habe richte Bretter genommen (brauchen nicht gehobelt sein). Ein Nistkasten, sollte aber eine Nestmulde haben und auch der Nistkasten sollte nicht zu groß sein. Noch einen kleinen Tipp..... der manchmal sehr nützlich sein kann. Falls zur Nistkastenkontrolle die Henne auf den Eiern noch sitzt mit dem Finger ganz leicht am Nistkasten kratzen. Die Henne wird dann ganz ruhig den Nistkasten verlassen und man kann dann die Kontrolle durchführen. Wenn man den Nistkasten abnimmt ohne dies kratzen von außen, wird die Henne schreckhaft den Nistkasten verlassen und es kann zu den zerschlagen der Eier kommen. Dies sind alles Erfahrungen aus meiner doch sehr langen Vogelzucht.
Gruß
Gerd
Hallo zusammen
Aufgrund der Antworten werde ich doch anderes Holz zum Bau meiner Nistkästen nehmen.
Mit freundlichem Züchtergruß
Norbert