Name: Adelaidesittich
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Nach Herrn Josef Wingens, AZN 11/90, sind Abweichungen in der Färbung sehr häufig, daher gilt auch beim Adelaidesittich der gleiche Grundsatz wie beim Pennantsittich, daß die Farbtönung der Rückenpartie der Brustpartie entsprechen muß. Ist die Brustpartie dunkelrot und die Rückenpartie orange, so handelt es sich meist um eine Kreuzung zwischen Pennant- und Strohsittich. Kreuzungen dieser Art und auch mit anderen Arten sind leider sehr oft vorgekommen. Ich bitte daher alle Liebhaber, die Adelaidesittiche in ihrem Bestand haben, versuchen Sie blutsfremde Vögel zu bekommen, damit auch der Adelaidesittich in seiner Art rein erhalten bleibt.
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Zuchtpaar mit Jungvögel JV


JV

Wissenschaftlicher Name:
Platycercus adelaide adelaide (Gould, 1820)
Englischer Name:
Adelaide Rosella
Französischer Name:
Perruche d´ Adélaide
Holländischer Name:
Adelaiderosella
Italienischer Name:
n.b.
Spanischer Name:
n.b.
Ordnung:
Psittaciformes
Familie:
Platycercidae
Unterfamilie:
Platycercinae – eigentliche Plattschweifsittiche
Gattung:
Platycercus
Unterarten:
Blasser Adelaide (Platycercus a
Brutsaison
in der Freiheit:
September bis Dezember
Verbreitung:
Süd-Australien von der Südspitze der Fleurieu-Halbinsel nordwärts durch
die Mount Lofty Ranges bis ungefähr nach Clare und Burra
Habitat:
Der Adelaidesittich bewohnt sehr unterschiedliche Lebensräume von
bewaldeten Tälern, offenen Wäldern, Galeriewälder entlang von Flüssen,
erschlossene Küstenregionen, Savannen mit Baumbestand, landwirtschaftliche
Anbaugebiete und Obstplantagen; taucht gelegentlich auch in Gärten und
Parkanlagen der Vororte von Adelaide auf
Lebensweise:
Der Adelaidesittich liebt die unmittelbare Nähe von Wasserläufen
Nahrung:
hauptsächlich Grassamen, Samen von Büschen und Bäumen, vor allem
Eukalyptus; Früchte, Beeren, Knospen, Blüten, Nektar, Insekten und deren
Larven; richten in Kirschplantagen und gelegentlich in Getreideanbaugebieten
Schäden an.
Verhalten in
Zuchtanlagen:
mittellaute, recht zutrauliche, aktive Sittiche, eingewöhnt hart und
ausdauernde Tiere mit Nagebedürfnis bei Obst- und Weidenzweigen
Unterbringung:
Es empfiehlt sich, Adelaidesittiche paarweise in einer Außenvoliere mit
Schutzhaus zu halten da sie auf andere Artgenossen aggressiv reagieren
Fütterung:
Großfuttermischung aus verschiedenen Hirsesorten, Glanzsaat, Kardisaat,
Negersaat, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Haferkernen, Milokorn, Paddy Reis,
Dinkel, Dari, Buchweizen und getrocknete Ebereschen; Wild
Zucht:
Die Zucht gelingt regelmäßig. Während der Zucht ist die
Einzelpaarhaltung unbedingt erforderlich. Brutbeginn April. Gelege 4 bis 5
Eier, Brutdauer 20 Tage; Nestlingszeit ca. 5 Wochen.
Rechtlicher
Hinweis:
Für die Zucht und Abgabe von Sittichen ist die „Verordnung zum Schutz
gegen Psittakose und Ornithose (Psittakose
Beachten Sie in
Beschreibung:
Grundgefieder variiert von hell bis kräftig orange;
Stirn, Zügel und Scheitel orangerot; Kopfseiten und Nacken orangegelb;
Wangenfleck violettblau; Bauch und Brust gelb mit mehr oder weniger kräftigem
Anflug von Orangerot; Nacken und Rücken schwarz, jede Feder olivegelb gesäumt
und teilweise mit mattem Orangerot überzogen; Unterrücken olivegelb, auf den
Oberschwanzdecken in Orangegelb übergehend und mit orangerotem Anflug;
Schulterfedern grauschwarz und mit breiten orangeroten Säumen; die inneren
mittleren Flügeldecken schwarz;
Flügelbug und äußere mittlere Flügeldecken hellblau; Armdecken blassblau;
Armschwingen, Außenfahnen im Basisbereich der Handschwingen und
Unterflügeldecken tiefblau; die mittleren Schwanzfedern oberseits
dunkelviolettblau und mit dunkelgrüner Basis; die äußeren Schwanzfedern
dunkelblau, mit hellblauen Säumen und blassblauer Spitze; die
Schwanzunterseiten blassbläulich; die Schwanzunterseite blassbläulich;
Schnabel hornfarbig-grau; schmaler nackter Augenring grau; Iris dunkelbraun;
Füße grau
Die Hennen durchschnittlich
kleiner und oft mit stärkerer Orangefarbenem Anflug; heller
Unterflügelstreifen gelegentlich vorhanden; kleinerer und schmalerer Schnabel
Die Jungtiere haben ebenfalls
verschieden orangerote Gefiederpartien mit Ausnahme von Stirn, Scheitel,
oberen Wangen, Hals, Teilen der Oberbrust, Schenkel und Unterschanzdecken
olivgrün; innere mittlere Flügeldecken und äußere Armdecken matt olivgrün;
Unterflügeldecken mattblau; Oberseite der mittleren Schwanzfedern dunkel mit
blauschwarzer Spitze; Schwanzunterseite blass graublau; heller
Unterflügelstreifen vorhanden; Umfärbung mit ca
Mutationen / Modifikationen:
Lutino, Zimt
Berichte in den AZN:
Verwendete Literatur:
ROBILLER „Papageien“ Band 1
ARNDT
„Lexikon der Papageien“ – Verlag Arndt
Weitere empfehlenswerte Literatur:
FORSHAW, J.M. „Australische Papageien“ Band 1
AZ
Autor: S
07. Feb. 2004