Name: Bauers Ringsittich
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Copyright Karl-Heinz Schalenberg

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Wissenschaftlicher Name:
Barnardius z. zonarius (Shaw 1805)
Englischer Name:
Port Lincoln Parrot, Bauer´s Parakeet
Französischer Name:
Perruche à collier jaune, Perruche de Port Lincoln, Perruche de Bauer
Holländischer Name:
Port Linkoln parkiet
Italienischer Name:
n.b.
Spanischer Name:
n.b.
Ordnung:
Psittaciformes - Papageien
Familie:
Platycercidae – Papageien
Unterfamilie:
Platycercinae – Echte Papageien
Gattung:
Barnardius
-
Ringsittiche
Unterarten:
Blasser Bauers Ringsittich, Kragensittich
Brutsaison in der Freiheit:
im Süden von August bis Dezember, im Norden zwischen Juli und September
Verbreitung:
Landesinnere von Zentral- und Südzentral-Australien westwärts bis zu
den zentralen und südöstlichen Gebieten Westaustraliens
Habitat:
unterschiedliche Küstenwälder, offene Waldgebiete, Bäume entlang von
Wasserläufen, Gras- und Buschlandschaften; auch in Wohngebieten, entlang von
Straßen, auf Anbauflächen, in Plantagen, Parkanlagen und Gärten, in den
Gebieten mit Mallee-Vegetationen häufig
Nahrung:
Sämereien, Grassamen, Früchte, Beeren, Nüsse, Blüten, Knospen, Insekten
und deren Larven, Getreide. Nach Untersuchungen von Experten in einer
zweijährigen Studie fraßen die Vögel die Samen von 52 Pflanzenarten aus 15
Familien und Insekten aus 6 Ordnungen. In manchen Gebieten ist kultiviertes
Getreide ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Regelmäßige
Mineralstoffgaben.
Verhalten in Zuchtanlagen:
mittellaute Sittiche mit stark ausgeprägtem Nagebedürfnis. Gegenüber
anderen Arten aggressiv. Zum Teil können es scheue Vögel sein, die die Distanz
zum Pfleger einhalten.
Unterbringung:
paarweise in Außenvoliere mit Schutzhaus. Doppelte Verdrahtung weil es
immer wieder bei den Ringsittichen zu Beißereien kommen kann. Sitzstangen in
verschiedenen Stärken. Sie benagen gerne Weiden- und Obstbaumzweige.
Barnardius-Arten kommen gerne auf den Boden und daher sollte man zweimal im
Jahr eine Wurmkur durchführen
Fütterung:
Großfuttermischung aus verschiedenen Hirsesorten, Glanzsaat, Kardisaat,
Negersaat, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Haferkernen, Milokorn, Paddy Reis,
Dinkel, Dari, Buchweizen und getrocknete Ebereschen; Wild- und
Unkrautsämereien, Waldvogelfutter, Eifutter, gekeimte Sämereien sowie
verschiedene Obst- und Gemüsesorten; Grünfutter.
Zucht:
Die Zucht gelingt regelmäßig ist aber nicht immer leicht. Während der
Zucht ist die Einzelpaarhaltung unbedingt erforderlich. Brutbeginn ab März.
Gelege 4 bis 6 Eier, Brutdauer 20
Tage; Nestlingszeit ca. 5 Wochen
Rechtlicher Hinweis:
Für die Zucht und Abgabe von Sittichen ist die „Verordnung zum Schutz
gegen Psittakose und Ornithose (Psittakose-Verordnung)“ in neuesten Fassung –
derzeit vom 14.11.1999 (BGBl. Seite 2111) – zu beachten.
Beachten Sie in jeden Fall die Festlegungen in der „Verordnung zum
Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten“ (Bundesartenschutzverordnung
BArtSchV) sowie die Gutachten zur Tierhaltung.
Beschreibung:
grün; Kopf mattschwarz, auf den Wangen mit bläulichem Anflug; gelbes
Nackenband; Hinterrücken, Oberschwanzdecken und kleine Flügeldecken blaugrün;
äußere Flügeldecken gelbgrün; Hals und Brust bläulichgrün; Bauch gelb, auf
Unterschwanzdecken in gelbgrün übergehend; Unterflügeldecken blau; mittlere
Schwanzfedern grün mit blauer spitze, die äußeren Schwanzfedern sind blau mit
blasser Spitze; Schnabel hornfarbig grau; schmaler nackter Augenring grau;
Iris dunkelbraun; Füße grau; Größe: 37 cm; Gewicht 126 – 168 g
Weibche: leicht blasseres Gefieder; Kopf meist bräunlichscharz;
gelegentlich heller Streifen auf der Flügelunterseite, Gewicht: 121 – 143 g
Jungtiere: matteres Gefieder, Kopf bräunlich
Mutationen /
Modifikationen:
Blau, Dunkelblau, Dunkelgrün, Olive, Zimt, Pastell
Berichte in den AZN:
Verwendete
Literatur:
ROBILLER „Papageien“ Band 1-3 – Verlag
ARNDT „Lexikon der Papageien“ – Verlag Arndt
Weitere
empfehlenswerte Literatur:
FORSHAW, J.M. „Australische Papageien“ Band 1-2 – Verlag Arndt
AZ-AGZ-Standard Großsittiche 4. Auflage
Autor:
S. Wiek, 24174 (AZ-AGZ-IG Plattschweifsittich)
30.10.2004