Name:                        Blasser Bauers Ringsittich

 

 

Wissenschaftlicher Name:                  Barnardius z. occidentalis (North 1893)

 

 

Englischer Name:                               Paler Port Lincoln Parrot

Französischer Name:                          Perruche à collier jaune, Perruche de Port Lincoln, Perruche de Bauer

Holländischer Name:                          Port Linkoln parkiet

Italienischer Name:                            n.b.

Spanischer Name:                              n.b.

 

Ordnung:                                            Psittaciformes - Papageien

Familie:                                              Platycercidae – Papageien

Unterfamilie:                                      Platycercinae – Echte Papageien

Gattung:                                             Barnardius    -   Ringsittiche                                         

 

Unterarten:                                           keine

 

Brutsaison in der Freiheit:                      im Süden von August bis Dezember, im Norden zwischen Juli und September

 

Verbreitung:                                          Nordzentral-Westaustralien von Pilbara südwärts bis Wiluna und dem Murchison-Fluß

 

Habitat:                                                unterschiedliche Küstenwälder, offene Waldgebiete, Bäume entlang von Wasserläufen, Gras- und Buschlandschafte; auch in Wohngebieten, entlang von Straßen, auf Anbauflächen, in Plantagen, Parkanlagen und Gärten

 

Nahrung:                                              Sämereien, Grassamen, Früchte, Beeren, Nüsse, Blüten, Knospen, Insekten und deren Larven

 

Verhalten in Zuchtanlagen:                     mittellaute Sittiche mit stark ausgeprägtem Nagebedürfnis. Gegenüber anderen Arten aggressiv. Zum Teil können es scheue Vögel sein, die die Distanz zum Pfleger einhalten.

 

Unterbringung:                                      paarweise in Außenvoliere mit Schutzhaus. Doppelte Verdrahtung weil es immer wieder bei den Ringsittichen zu Beißereien kommen kann. Sitzstangen in verschiedenen Stärken. Sie benagen gerne Weiden- und Obstbaumzweige. Barnardius-Arten kommen gerne auf den Boden und daher sollte man zweimal im Jahr eine Wurmkur durchführen

 

Fütterung:                                            Großfuttermischung aus verschiedenen Hirsesorten, Glanzsaat, Kardisaat, Negersaat, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Haferkernen, Milokorn, Paddy Reis, Dinkel, Dari, Buchweizen und getrocknete Ebereschen; Wild- und Unkrautsämereien, Waldvogelfutter, Eifutter, gekeimte Sämereien sowie verschiedene Obst- und Gemüsesorten; Grünfutter. Regelmäßige Mineralstoffgaben.

 

Zucht:                                                  Die Zucht gelingt regelmäßig ist aber nicht immer leicht. Während der Zucht ist die Einzelpaarhaltung unbedingt erforderlich. Brutbeginn ab März. Gelege 4 bis 6 Eier, Brutdauer 20  Tage; Nestlingszeit ca. 5 Wochen.

 

Rechtlicher Hinweis:                              Für die Zucht und Abgabe von Sittichen ist die „Verordnung zum Schutz gegen Psittakose und Ornithose (Psittakose-Verordnung)“ in neuesten Fassung – derzeit vom 14.11.1999 (BGBl. Seite 2111) – zu beachten.

                                                           Beachten Sie in jeden Fall die Festlegungen in der „Verordnung zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten“ (Bundesartenschutzverordnung BArtSchV) sowie die Gutachten zur Tierhaltung.  

 

Beschreibung:                                      wie zonardius jedoch mit einer insgesamt blasseren Färbung; Kopf grau-schwarz; Wangen und untere Ohrendecken hellblau; Bauch und Unterschwanzdecken hellgelb; Größe: 35 cm; Gewicht: 135 – 149 g

                                                           Weibche: wie Männchen gefärbt; Gewicht: 112 – 150 g

                                                                      

 

 

                                                          

 

Mutationen / Modifikationen:                  wie zonardius

 

Berichte in den AZN:                            

 

 

 

Verwendete Literatur:                                           ROBILLER „Papageien“ Band 1-3 – Verlag Ulmer

ARNDT „Lexikon der Papageien“ – Verlag Arndt

FORSHAW, J.M. „Australische Papageien“ Band 1-2 – Verlag Arndt

 

 

Weitere empfehlenswerte Literatur:                    

                                                                              AZ-AGZ-Standard Großsittiche 4. Auflage

 

Autor: S. Wiek, 24174 (AZ-AGZ-IG Plattschweifsittich)

30.10.2004