Name: Blauwangenrosella / Blauwangensittich
1,0 1,0 Wangen zu blau 1,0 1,0
S. Wiek S. Wiek




1,0 1,0 1,0 1,0
C. alle S. Wiek




1,0 1,0

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oben 0,1 0,1 0,1



Wissenschaftlicher Name:
Platycercus a. adscitus (Shaw, 1792)
Englischer
Name:
Blue-checked Rosella
Französischer Name:
Perruche à tête
pâle
Holländischer Name:
Blauwwangrosella
Italienischer Name:
n
Spanischer Name:
n.b.
Ordnung:
Psittaciformes
Familie:
Platycercidae -
Plattschweifsittiche
Unterfamilie:
Platycercinae – eigentliche Plattschweifsittiche
Gattung:
Platycercus -
Plattschweifsittiche
Unterarten:
Platycercus a. palliceps
Brutsaison in der Freiheit:
September bis Januar
Verbreitung:
Cape-York-Halbinsel, Queensland, Australien; im Atherton Tableland
Mischzone mit palliceps
Habitat:
Savannen mit Baumbestand, offene Wälder, trockene Grasgebiete mit
vereinzeltem Baumbestand, Anbaugebiete und Weideland mit vereinzeltem
Baumbestand sowie Baumansammlungen entlang von Flüssen; örtlich auch am Rande
dichter Wälder oder in sumpfigen Gebieten mit Waldbestand; gelegentlich auch
in Parkanlagen oder Gärten in kleineren Städten
Nahrung:
hauptsächlich Grassamen und Diestelsamen, Samen von Büschen und Bäumen,
vor allem Eukalyptus und Akazien; Früchte, gemüseartige Pflanzen, Beeren,
Knospen, Nüsse, Blüten, Nektar, Insekten und deren Larven; richten
gelegentlich in Obstplantagen (vor allem bei Äpfeln) und Anbaugebieten Schäden
an
Verhalten in Zuchtanlagen:
mittellaute, aktive Sittiche mit temperamentvollem Wesen, die etwas
empfindlicher als andere Platycerus-Arten sind. Tiere mit Nagebedürfnis bei
Obst- und Weidenzweigen
Unterbringung:
paarweise in Außenvolieren mit Schutzhaus
Fütterung:
Großfuttermischung aus verschiedenen Hirsesorten, Glanzsaat, Kardisaat,
Negersaat, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Haferkernen, Milokorn, Paddy Reis,
Dinkel, Dari, Buchweizen und getrocknete Ebereschen; Wild
Zucht:
In der Zucht und Haltung ist der Blauwangensittich der schwierigste
Plattschweifsittich wenn das Paar nicht harmoniert wird nichts aus der Zucht.
Das Beste ist, sich das Paar aus mehreren Vögeln selbst finden zu lassen.
Kragensittiche schreiten oft erst im 2. Jahr zur Brut. Bei der
Paarzusammenstellung nie das Männchen zum Weibchen setzen, da das
Revierverhalten sehr ausgeprägt ist. Bestenfalls nimmt man eine neue Voliere,
in die man erst die Henne und dann den Hahn setzt. Andere sagen die Zucht
gelingt regelmäßig ist aber nicht immer leicht. Während der Zucht ist die
Einzelpaarhaltung unbedingt erforderlich. Brutbeginn ab März. Gelege 4 bis 6
Eier, Brutdauer 20 Tage; Nestlingszeit ca. 5 Wochen
Rechtlicher Hinweis:
Für die Zucht und Abgabe von Sittichen ist die „Verordnung zum Schutz
gegen Psittakose und Ornithose (Psittakose
Beachten Sie in
Schutzstaus Anhang B Meldepflicht
Beschreibung:
Scheitel, Nacken und Ohrendecken blassgelb; obere Wangen und Zügel weiß;
untere Wangen und Unterflügeldecken violettblau; Oberbrust blassgelb, bei
vielen Vögeln mit mehr oder weniger deutlichem Anflug von Blau; Unterbrust und
Bauch blassblau, auf den Körperseiten in grünblau, vermischt mit gelb,
übergehend; Federn von Brust und Bauch mit feiner dunkler Säumung; Nacken-,
Rücken- und Schulterfedern schwarz mit breiten blassgelben Säumen, die auf den
Schulterfedern in ein blasses grünblau übergehen; die inneren mittleren
Flügeldecken schwarz; Flügeldecken blassviolettblau; Armschwingen, Außenfahnen
im Basisbereich der Handschwingen und Handdecken kräftig violettblau;
Unterrücken grünblau, auf den Oberschwanzdecken in bläulichgelb übergehend und
mit feiner dunkler Säumung; Unterschwanzdecken rotmittlere Schwanzfedern
oberseits dunkel olivgrün, zur Spitze in dunkelblau übergehend; die äußeren
Schwanzfedern blassblau, mit dunkelblauer Basis und mit blasser Spitze;
Schwanzunterseite blassbläulich; Schnabel hornfarbig; schmaler nackter
Augenring grau; Iris dunkelbraun; Füße dunkelgrau; Größe: 30 cm; Gewicht: 89 –
113 g
Weibchen: mit weißlichem Unterflügelstreifen; meist kleiner;
Gewicht: 82- 110 g
Jungtiere: wie Altvögel, aber mit matterem Gefieder; auf dem
Kopf oft einige graue und rote Federn; heller Unterflügelstreifen vorhanden;
Umfärbung mit 16 Monaten abgeschlossen
Mutationen / Modifikationen:
Schecken, Blau
Berichte in den AZN:
Verwendete
Literatur:
ROBILLER „Papageien“ Band 1
ARNDT „Lexikon der Papageien“ – Verlag Arndt
FORSHAW, J
Weitere
empfehlenswerte Literatur:
AZ-AGZ-Standard Großsittiche 4. Auflage
Autor:
S
01.11.2004