Name: Kragensittich
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0,1 1,0

Wissenschaftlicher Name:
Barnardius z.
semitorquatus (Quoy &
Gaimard 1830)
Englischer Name:
Twenty-eight Parrot
Französischer Name:
Perruche à collier
jaune, Perruche de
Port Lincoln, Perruche de Bauer
Holländischer Name:
Kraag Rosella
Italienischer Name:
n.b.
Spanischer Name:
n.b.
Ordnung:
Psittaciformes
Familie:
Platycercidae – Papageien
Unterfamilie:
Platycercinae – Echte Papageien
Gattung:
Barnardius
- Ringsittiche
Unterarten:
keine
Brutsaison in der Freiheit:
im Süden von August bis Dezember, im Norden zwischen Juli und September
Verbreitung:
Südwesten von Western Australien vor, nördlich und östlich bis zu einer
Linie von Perth über Darling Range bis zum King George Sound
Habitat:
unterschiedliche Küstenwälder, offene Waldgebiete, Bäume entlang von
Wasserläufen, Gras- und Buschlandschaften; auch in Wohngebieten, entlang von
Straßen, auf Anbauflächen, in Plantagen, Parkanlagen und Gärten
Nahrung:
Sämereien, Grassamen, Früchte, Beeren, Nüsse, Blüten, Knospen, Insekten
und deren Larven, Weiden und Zweige von Obstbäume mit Knospen
Verhalten in Zuchtanlagen:
mittellaute Sittiche mit stark ausgeprägtem Nagebedürfnis. Gegenüber
anderen Arten aggressiv. Zum Teil können es scheue Vögel sein, die die Distanz
zum Pfleger einhalten.
Unterbringung:
paarweise in Außenvoliere mit Schutzhaus. Doppelte Verdrahtung weil es
immer wieder bei den Ringsittichen zu Beißereien kommen kann. Sitzstangen in
verschiedenen Stärken. Sie benagen gerne Weiden- und Obstbaumzweige.
Barnardius-Arten kommen gerne auf den Boden und
daher sollte man zweimal im Jahr eine Wurmkur durchführen.
Fütterung:
Großfuttermischung aus verschiedenen Hirsesorten, Glanzsaat, Kardisaat,
Negersaat, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Haferkernen, Milokorn, Paddy Reis,
Dinkel, Dari, Buchweizen und getrocknete Ebereschen; Wild
Zucht:
In der Zucht und Haltung ist der Kragensittich der schwierigste
Ringsittich wenn das Paar nicht harmoniert wird nichts aus der Zucht. Das
Beste ist, sich das Paar aus mehreren Vögeln selbst finden zu lassen.
Kragensittiche schreiten oft erst im 3. Jahr zur Brut. Bei der
Paarzusammenstellung nie das Männchen zum Weibchen setzen, da das
Revierverhalten sehr ausgeprägt ist. Bestenfalls nimmt man eine neue Voliere,
in die man erst die Henne und dann den Hahn setzt. Andere sagen die Zucht
gelingt regelmäßig ist aber nicht immer leicht. Während der Zucht ist die
Einzelpaarhaltung unbedingt erforderlich. Brutbeginn ab März. Gelege 4 bis 6
Eier, Brutdauer 20 Tage; Nestlingszeit ca. 5
Wochen.
Rechtlicher Hinweis:
Für die Zucht und Abgabe von Sittichen ist die „Verordnung zum Schutz
gegen Psittakose und Ornithose (Psittakose
Beachten Sie in
Beschreibung:
wie zonardius jedoch mit auffälligem rotem
Stirnband; Bauch mit mattem grün; größer; Schnabel kräftiger und breiter;
Größe: 40 cm; Gewicht: 142 – 206 g
Weibchen: mit blasserem Gefieder; Kopf mehr bräunlich; rotes Stirnband
schmaler; Gewicht: 134 – 199 g
Bemerkung:
In Europa ist es durch Selektionszucht zu Kragensittichen mit
Dunkelgrün im Brust, Bauch und Unterbauchbereich gekommen.
Mutationen /
Modifikationen:
wie zonardius
Berichte in den AZN:
Verwendete
Literatur:
ROBILLER „Papageien“ Band 1
ARNDT „Lexikon der Papageien“ – Verlag Arndt
FORSHAW, J
Weitere
empfehlenswerte Literatur:
AZ-AGZ-Standard Großsittiche 4. Auflage
Autor:
S. Wiek, 24174 (AZ
30.10.2004