Name:                       Pennantsittich

 

 

 

Naturaufnahmen von Karl- Heinz Lambert

 

 

 

Jungvögel

 

                                        1,0                                                                                1,0

 

 

                    1,0                                            0,1                                            1,0                            1,0 blaue Federn im Bauch

 

 

            1,0                                                        0,1                                        1,0

 

 

Jungvögel                                                                                                                                          Zuchthenne mit JV

 

 

 JV 1,0, 1,0, Zuchthenne, JV 0,1, 0,1  Zuchthahn

 

 

 

 

 

Wissenschaftlicher Name:                  Platycercus elegans elegans (Gmelin, 1788)

 

 

Englischer Name:                               Crimson Rosella

Französischer Name:                          Perruche de Pennant

Holländischer Name:                          Pennantrosella

Italienischer Name:                            n.b.

Spanischer Name:                              n.b.

 

Ordnung:                                            Psittaciformes - Papageien

Familie:                                              Platycercidae - Plattschweifsittiche

Unterfamilie:                                       Platycercinae – eigentliche Plattschweifsittiche

Gattung:                                             Platycercus

 

Unterarten:                                           Nördlicher Pennantsittich (Platycercus e. nigrescens) (Ramsay, 1888) (die kleine rote Art), North-Pennantsittich (Platycercus e. melanoptera) (North, 1906) (Schwarzrücken)

 

Brutsaison in der Freiheit:                      September bis Januar

 

Verbreitung:                                          Ost- und Südost-Australien; auf Norfolk und Neuseeland eingebürgert

 

Habitat:                                                feuchte bis halbfeuchte Wälder bis in 1600 m Höhe, ausnahmsweise auch bis 1900 m; Jungvogelschwärme tauchen regelmäßig in Graslandsavannen mit Baumbestand und Anbaugebieten mit Restwaldbeständen auf; örtlich auch in Regenwäldern, Obstplantagen, Parkanlagen und Gärten. Werden auch durch Touristen auf Campingplätzen gefüttert.

 

Nahrung:                                              hauptsächlich Grassamen, Samen von Büschen und Bäumen, vor allem Eukalyptus und Akazien; Früchte, Beeren, Blüten, Nektar, Insekten und deren Larven; richten gelegentlich in Obstplantagen und Anbaugebieten Schäden an.

 

Verhalten in Zuchtanlagen:                     mittellaute, recht zutrauliche, aktive Sittiche, eingewöhnt hart und ausdauernde Tiere mit Nagebedürfnis bei Obst- und Weidenzweigen. Sie baden gerne und sind meist unverträglich gegenüber anderen Vögeln, zumindest während der Brutzeit. Da sie wie alle Platycercus-Arten gerne am Boden Scharren regelmäßig Entwurmen.

 

 

Unterbringung:                                      paarweise in Außenvolieren mit Schutzhaus

 

Fütterung:                                            Großfuttermischung aus verschiedenen Hirsesorten, Glanzsaat, Kardisaat, Negersaat, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Haferkernen, Milokorn, Paddy Reis, Dinkel, Dari, Buchweizen und getrocknete Ebereschen; Wild- und Unkrautsämereien, Waldvogelfutter, Eifutter, gekeimte Sämereien sowie verschiedene Obst- und Gemüsesorten; Grünfutter. Regelmäßige Mineralstoffgaben.

 

Zucht:                                                  Die Zucht gelingt regelmäßig. Während der Zucht ist die Einzelpaarhaltung unbedingt erforderlich. Brutbeginn April. Gelege 5 bis 7 Eier, Brutdauer 20 bis 21 Tage; Nestlingszeit ca. 5 Wochen.

 

Rechtlicher Hinweis:                              Für die Zucht und Abgabe von Sittichen ist die „Verordnung zum Schutz gegen Psittakose und Ornithose (Psittakose-Verordnung)“ in neuesten Fassung – derzeit vom 14.11.1999 (BGBl. Seite 2111) – zu beachten.

                                                           Beachten Sie in jeden Fall die Festlegungen in der „Verordnung zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten“ (Bundesartenschutzverordnung BArtSchV) sowie die Gutachten zur Tierhaltung.  

 

Beschreibung:                                      Größe ca. 36 cm; Rot, Wangenfleck violettblau, Nacken-, Rücken- und teilweise Armschwingen schwarz mit breiter roter Säumung, inneren mittlere Flügeldecken schwarz, Flügelbug, äußeren mittleren Flügeldecken blau, Armschwingen, Außenfahnen im Basisbereich der Handschwingen und Unterflügeldecken blau; zentrale Schwanzfedern oberseits dunkelblau mit schwarzer Basis, die äußeren dunkelblau mit hellen Säumen und blasser Spitze; Schwanzunterseiten blassblau; Schnabel hornfarben-grau; Iris dunkelbraun; Füße grau. Die Hennen durchschnittlich kleiner und mit grünlichem Anflug auf der Oberseite der mittleren Schwanzfedern; kleinerer und schmalerer Schnabel. Jungtiere haben die roten Gefiederpartien mit Ausnahme von Stirn, Scheitel, oberen Wangen, Hals und Teile der Oberbrust olivgrün, Schenkel und Unterschwanzdecken olivgrün; innere mittlere Flügeldecken und äußere Armdecken matt olivgrün; Unterflügeldecken mattblau; Oberseits der mittleren Schwanzfedern dunkel olivgrün mit blauschwarzer Spitze; Schwanzunterseite blass graublau; heller Unterflügelstreifen vorhanden; Umfärbung mit ca. 16 Monaten abgeschlossen. Gewicht 115 – 170 g.

 

Mutationen / Modifikationen:                  Blau, Pastell, Lutino (Rubino), Zimt, Schecken, Gelb, Albino, Silber, Orange und deren Kombinationen

 

Berichte in den AZN:                            

 

 

 

Verwendete Literatur:                                          ROBILLER „Papageien“ Band 1-3 – Verlag Ulmer

ARNDT „Lexikon der Papageien“ – Verlag Arndt

 

 

Weitere empfehlenswerte Literatur:                     FORSHAW, J.M. „Australische Papageien“ Band 1-2 – Verlag Arndt

                                                                              AZ-AGZ-Standard Großsittiche 4. Auflage

 

Autor: S. Wiek, 24174 (AZ-AGZ-IG Plattschweifsittiche)

14.03.2004