Name: Stanleysittich (Gelbwangenrosella)
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Zuchthenne mit Jungvögel


Wissenschaftlicher Name:
Platycercus icterotis icterotis (Kuhl, 1820)
Englischer Name:
Western Rosella, Stanleyrosella, Yellow-cheeked Rosella, Earl of Derby´s
Parakeet
Französischer Name:
Perruche à oreilles
jaunes, Perruche de
Stanley
Holländischer Name:
Stanleyrosella, Geelwangrosella
Italienischer Name:
n.b.
Spanischer Name:
n.b.
Ordnung:
Psittaciformes - Papageien
Familie:
Platycercidae - Plattschweifsittiche
Unterfamilie:
Platycercinae – eigentliche Plattschweifsittiche
Gattung:
Platycercus
Unterarten:
Rotrücken-Stanleysittich (Platycercus icterotis xanthogenys)
(Mathews, 1912)
Brutsaison in der Freiheit:
August – Dezember. Die Nester sind fast
ausschließlich in Baumhöhlen oder hohlen Ästen abgestorbener oder lebender
Eukalyptusbäumen.
Verbreitung:
Küsten- und küstennahe Gebiete von Südwest-Australien vom Moore-Fluß
bis zum Albany-Bezirk; östlich davon Mischzonen mit
xanthogenys
Habitat:
offene Wälder, Bäume an Getreidefeldern und an Straßenrändern,
Baumbestände an Wasserläufen, Grasland und kultiviertes Farmland; gelegentlich
kann man die Vögel in den ländlichen Regionen auch in der Nähe der Städte und
Dörfer beobachten, wo sie bevorzugt Parkanlagen, Gärten und Golfplätze
aufsuchen
Nahrung:
Hauptsächlich Grassamen und gemüseartige Pflanzen, Früchte, Beeren,
Knospen, Nüsse, Blüten, Nektar sowie Insekten und deren Larven. Gelegentlich
wird er auch in Obstplantagen angetroffen wo er Schäden anrichtet.
Verhalten in
Zuchtanlagen:
Verhältnismäßig leise, eher zutrauliche, harte und ausdauernde
Sittiche, die auch mit anderen Vögeln als Jungtiere oder außerhalb der
Brutsaison zusammen gehalten werden können, denn sonst stören sich die
Zuchtvögel
Unterbringung:
Außenvoliere mit Schutzraum. Doppelte Verdrahtung weil es immer wieder
bei den Plattschweifsittichen zu Beißereien kommen kann. Sitzstangen in
verschiedenen Stärken. Sie benagen gerne Weiden- und Obstbaumzweige.
Platycercus-Arten kommen gerne auf den Boden und daher sollte man zweimal im
Jahr eine Wurmkur durchführen.
Fütterung:
Großsittichfuttermischung aus verschiedenen Hirsesorten, Glanzsaat,
Kardisaat, Negersaat, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Haferkernen, Milokorn,
Paddy Reis, Dinkel, Dari, Buchweizen und getrocknete Ebereschen; Wild- und
Unkrautsämereien, Waldvogelfutter, Eifutter, gekeimte Sämereien sowie
verschiedene Obst- und Gemüsesorten; Grünfutter. Regelmäßige Mineralstoffgaben
Zucht:
Die Zucht gelingt regelmäßig. In der Zuchtzeit ist Einzelpaarhaltung
unbedingt erforderlich. Brutbeginn ab April. Gelege 5-7 Eier, Brutdauer 19
Tage. Nestlingszeit ca. 5 Wochen. Eine Nistkastenkontrolle ist möglich, die
Jungen geben scharrende Laute von sich. Nach etwa 15 Monaten sind die Vögel
ausgefärbt.
Rechtlicher Hinweis:
Für die Zucht und Abgabe von Sittichen ist die „Verordnung zum Schutz
gegen Psittakose und Ornithose (Psittakose-Verordnung)“ in neuesten Fassung –
derzeit vom 14.11.1999 (BGBl. Seite 2111) – zu beachten.
Beachten Sie in jeden Fall die Festlegungen in der „Verordnung zum
Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten“ (Bundesartenschutzverordnung
BArtSchV) sowie die Gutachten zur Tierhaltung.
Beschreibung:
Größe 28 cm; Kopf und Unterseite rot; Wangenfleck
gelb; Rückenfedern schwarz mit grünen oder roten Säumen. Unterrücken,
Oberschwanzdecken grün, Außenfahnen der schwarzen Schwingen dunkelblau.
Flügeldecken und Flügelrand blau, die kleinen Deckfedern bilden einen
Schwarzen Fleck am Unterarm. Mittlere Schwanzfedern grünblau, seitliche
hellblau. Iris dunkelbraun;
Die Hennen sind weniger intensiv und nicht so
einheitlich gefärbt wie die Hähne, rote Partien sind mit grünen Federn
vermischt, Wangenfleck geringer ausgeprägt und blasser gelb;
Jungtiere sind überwiegend verwaschen grün,
Wangenflecke nur angedeutet, Unterflügelstreifen weiß;
Gewicht 55 bis 80 g. Schnabel grau/hornfarben.
Mutationen / Modifikationen:
Schecken, Blau, Pastell, Zimt (Isabell), Lutino,
Dunkelfarben, usw
Berichte in den AZN:
Jahr/Seite: 1957/150; 1961/99; 1961/100; 1963/64; 1963/143; 1965/109;
1965/218; 1972/175; 1975/243; 1977/76; 1978/406;
Verwendete Literatur:
ROBILLER „Papageien“ Band 1-3 – Verlag
ARNDT
„Lexikon der Papageien“ – Verlag Arndt
Weitere empfehlenswerte Literatur:
FORSHAW, J.M. „Australische Papageien“ Band 1-3 – Verlag Arndt
AZ-AGZ-Standard Großsittiche 4. Auflage
Autor: S.
Wiek, 24174 (AZ-AGZ-IG Plattschweifsittiche)
10.01.2004